Schluss mit dem „Schönreden“ der Arbeitsmarktzahlen

 

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für Nieder-sachsen erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und wirtschaftspolitische Sprecher, Gerd Will:
„Auch die SPD begrüßt die Zunahme der Beschäftigtenzahlen. Allerdings müssen CDU und FDP endlich aufhören, die Lage am Arbeitsmarkt schön zu reden.

Schwarz-gelb sollte endlich ehrlich zu den Menschen sein und zugeben, dass der Arbeitsmarkt durch die Zunahme atypischer Beschäftigung nicht nur rosig aussieht. Das Arbeitsvolumen ist kaum gestiegen, die Arbeit ist nur anders verteilt worden. Die Zahl der in Leiharbeit beschäftigten Menschen in Niedersachsen hat sich in den letzten acht Jahren verdreifacht.


Erst in der vergangenen Woche hat das Statistische Bundesamt bekanntgegeben, dass elf Prozent der Beschäftigten in Deutschland weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Das zu negieren ist eine schallende Ohrfeige für alle Arbeitnehmer in diesem Land. Die so genannten Aufstocker, Menschen deren Lohn nicht zum Leben reicht, kosten die öffentlichen Kassen in Nieder-sachsen jedes Jahr über eine Milliarde Euro.


Dass sich CDU und FDP seit Monaten darin genügen das Jobwunder abzufeiern zeigt, dass sie nichts verstanden haben. Hinzukommt: Eingetrübte Konjunkturaussichten und die schwelende Euro-Krise verunsichern die Konsu-menten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften lässt nach, was dazu führt, dass gerade schlechter Qualifizierte es schwieriger haben werden einen Arbeitsplatz zu finden.“

 
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